Interface setzt auf kohlenstoffbindendes Material

Bodenbelagshersteller Interface setzt künftig auf gebundenen Kohlenstoff als Rohmaterial. Ziel des Unternehmens ist es, den CO2-Fußabdruck seiner Teppichfliesen weiter zu reduzieren und noch mehr Kohlenstoff zu speichern.

Interface setzt ab sofort gebundenen Kohlenstoff bei der Herstellung von Teppichfliesen in den USA und Europa ein. - © Interface

Der Hersteller hat eine Selbstverpflichtung formuliert, bis zum Jahr 2040 CO2-negativ zu werden. Dabei sollen Projekte umgesetzt werden, die die CO2-Reduzierung sowie Kohlenstoffspeicherung weiter vorantreiben, statt Treibhausgasemissionen zu kompensieren. „Ab sofort setzt Interface durch ein spezielles Verfahren gebundenen Kohlenstoff bei der Herstellung von Teppichfliesen in den USA und in Europa ein“, heißt es dazu aus Krefeld.

Gebundener Kohlenstoff ist ein CO2-armes Rohmaterial, das Kohlenstoffdioxid-Emissionen vermeidet, indem es diese bindet und in einen bestehenden Rohstoff integriert. „Diese neue Version des Rohmaterials hat die gleichen Eigenschaften wie jenes, das Interface seit Jahren verwendet, weist jedoch einen noch geringeren CO2-Fußabdruck auf“, erklärt das Unternehmen.