BASF Insgesamt 400 Stellen betroffen

Die BASF streicht europaweit 400 Stellen. Grund sei eine stark rückläufige Bautätigkeit vor allem in Südeuropa. Auch der PCI Augsburg stehen Einschnitte bevor.

Die BASF plant, ihre Vertriebsorganisation und Produktionskapazität in Südeuropa und Großbritannien an die neuen Marktbedingungen anzupassen. Von der Neupositionierung sind europaweit etwa 400 Stellen betroffen. Begründet wird dies mit einer stark rückläufigen Bautätigkeit. Diese sei etwa in Portugal und Spanien auf unter 50 Prozent des Vorkrisen-Niveaus gesunken.

PCI zieht sich aus Großbritannien zurück

Auch bei der BASF-Tochter PCI sind Veränderungen geplant. "Der Aufwand, um eine bestimmte Menge unserer Produkte zu verkaufen, hat zugenommen. Deshalb wollen wir unsere Partnerschaft mit dem Fachhandel stärken und die Effizienz unserer internen Abläufe erhöhen", sagt Manfred Grundmann, Mitglied der Geschäftsführung der PCI. Zu diesem Zweck wolle die PCI ihre Prozesse weiter automatisieren und setzt verstärkt auf den Einsatz von IT-Lösungen.

Außerhalb der heutigen Kernmärkte Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sich die PCI in Zukunft auf Frankreich, Benelux und Skandinavien konzentrieren. Aus weniger attraktiven europäischen Märkten wie Großbritannien wird sich PCI zurückziehen.

Wie bereits berichtet sind von den geplanten Veränderungen über 60 Stellen an den PCI-Standorten Augsburg, Wittenberg und Hamm betroffen.