Hesse Lignal Innovationstage gut besucht

Hesse Lignal rief und alle kamen: Mehr als achthundert Teilnehmer informierten sich bei den zweiten "Hesse Innovationstagen" über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Lacke und Beizen - eine Spielwiese für Oberflächenprofis.

Innovationstage bei Hesse Lignal
Auf großes Interesse stießen die vorgestellten Produktneuheiten. - © Hesse Lignal

Bereits zum zweiten Mal fanden bei Hesse Lignal, dem Hersteller von Lacken und Beizen, die „Hesse Innovationstage“ statt, dieses Mal mit internationaler Beteiligung. Mehr als achthundert Teilnehmer aus über zwanzig Ländern waren angereist, um sich über die neuesten Produkte zu informieren. Die Idee und das Konzept blieben unverändert: Praxisnahes Erleben neuer Produkte, Dialog mit den Kunden in Workshops bis zur Entwicklung von Produktideen. Ergänzt wurde das Konzept um eine Lackerlebniswelt und Vorträge namhafter Referenten. Über zwanzig Hesse-eigene Produktneuheiten wurden in den Vorführungen präsentiert. Der Bogen war weit gespannt, um den Zielgruppen, vom Handwerker über den Handel bis zum großen Industriebetrieb, gerecht zu werden.

Neue Firmierung

Das Thema alternative Lackiersubstrate spielte unter anderem eine große Rolle in den Produktpräsentationen. Der Wechsel vom reinen Holzlackproduzenten sei bei Hesse laut Unternehmensangaben längst vollzogen. Anlässlich des Web-Relaunches im vergangenen Jahr floss dieser Wandel auch in das Logo ein. Künftig firmiert das Familienunternehmen unter Hesse Coatings, um dem Anspruch, für alle Oberflächen im Innenbereich Lösungen anzubieten, Ausdruck zu verleihen.

„Hesse Innovationspreis“

Green building, Nachhaltigkeit, Innovation - diese drei laut Unternehmensangaben prägnanten Themen führten im Handwerk zur Produktkategorie der Wasserlacke. Nur mit innovativen Wasserlacken seien diese Ansprüche zu erfüllen. Das Handwerk tue sich aber schwer mit der Umstellung auf diese Technologie: Vorurteile und Fehlinformationen führten noch zum zurückhaltenden Einsatz, obwohl der Gesetzgeber diesen längst fordere. Hesse lobte deshalb den „Hesse Innovationspreis“ in Höhe von 10.000 Euro aus, um dem Thema im Handwerk die nötige Beachtung zukommen zu lassen.