Welche Art des Aufbaus ist bei der Verlegung von Holzpflaster und Hirnholzparkett sinnvoll, um Ablösungen vom Untergrund vorzubeugen?
Experte Dominik Kison: Viele Sachverständige berichten seit einiger Zeit von massiven Schäden durch Ablösungen von Holzpflaster und Hirnholzparkett vom Untergrund. Hierbei ist häufig die Bruchzone in der oberen Estrichrandzone festzustellen.
Zwar ist es seit Jahrzehnten bekannt, dass Holzpflaster und Hirnholzparkett beim Quellen und Schwinden hohe Scherkräfte entwickeln und diese auch an die Untergründe weitergeben. Sich ständig ändernde Zusammensetzungen der zur Verfügung stehenden Baustoffe und Verlegewerkstoffe haben hier ebenso Einfluss, wie deutliche Veränderungen der raumklimatischen Situationen bei der Nutzung der fertigen Holzpflaster/Hirnholzparkettflächen.
In den letzten Jahren hat es sich vielfach bewährt, den Aufbau eines Holzpflasters bzw. eines Hirnholzparketts entkoppelt auszuführen, um Spannungen auf diese Art abbauen zu können.
