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Holzhandel: Umsatz mit Fußböden steigt um 21 Prozent

Die Umsätze haben sich im deutschen Holzhandel nach den Ergebnissen des monatlichen GD Holz Betriebsvergleiches auch im 1. Quartal 2022 sehr gut entwickelt. Fußböden verzeichnen ein Plus von 21 Prozent.

Allerdings gibt die große Mehrheit der teilnehmenden Betriebe an, dass diese hohen Zuwächse weit überwiegend preisbedingt sind. So liegt der Mengenumsatz wohl in etwa auf Vorjahresniveau oder leicht darüber.

Die deutlichen Umsatzzuwächse ziehen sich durch alle wesentlichen Sortimente, in der Spitze Plattenwerkstoffe mit einem Plus im 1. Quartal von 32 %, gefolgt von Schnittholzsortimenten mit einem Plus von 23 %, aber auch Fußböden sind mit einem Plus von 21 % sehr stark angestiegen. Im Vergleich der Vertriebsschienen haben sich die Umsätze im Großhandel besser entwickelt als im Holzeinzelhandel.

Die Erwartung der Teilnehmer am Betriebsvergleich zeigt für die kommenden drei Monate ein durchwachsendes Bild, im Großhandel erwarten etwa 80 % steigende oder gleichbleibende Umsätze, im Einzelhandel sind dies nur 50 %. Hier erwartet die Hälfte der Teilnehmer rückläufige Umsätze. Die Nachfrage wird insgesamt als weiterhin stabil und gut bezeichnet, allerdings gibt es auch einige Stimmen, die eine zunehmende Zurückhaltung am Markt beobachten. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern liegt dies überwiegend an den im Jahresvergleich sehr stark angestiegenen Preisen. Ware dagegen ist grundsätzlich genügend verfügbar, auch wenn es in einigen Bereichen Wartezeiten gibt.

Der GD Holz erwartet im Jahresverlauf auch weiterhin eine stabile Holzbaukonjunktur und gute Absatz- und Geschäftsmöglichkeiten für den Holzhandel. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen der Volkswirtschaft in Deutschland und Europa auf einem stabilen Niveau bewegen.

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