Wie viel die Egger Gruppe bei Umsatz und Beschäftigtenzahl auf das Rekordergebnis des Vorjahrs verloren hat, wurde auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens nicht bekannt. Mit 1,5 Milliarden Euro Umsatz und 5.500 Mitarbeitern sieht sich Egger aber weiter gut aufgestellt.
Gruppe verliert aufs Vorjahr
Das Rekordergebnis des Vorjahrs hat die Egger Gruppe nicht wiederholen können, auch bei der Zahl der Beschäftigten hat es im Geschäftsjahr 2008/09 einen Rückgang gegeben. Wie die Entwicklung prozentual verlaufen ist, teilte das Unternehmen auf seiner Jahrespressekonferenz für beide Parameter nicht mit.
1,5 Milliarden Euro umgesetzt
Doch seien die aktuellen Zahlen von 1,5 Milliarden Euro Umsatz und 5.500 Beschäftigten vor dem Hintergrund eines in diesem Jahr um viereinhalb Prozent schrumpfenden Bauvolumens in Europa zu sehen. Immerhin hätten sich Nachfrage und Konsumklima seit Jahresbeginn wieder stabilisiert.
Der Holzwerkstoffhersteller setzt eigenen Angaben zufolge unter anderem weiter auf Internationalisierung, Innovation und die Stärkung der Mitarbeiteridentifikation durch systematische Ausbildungs- und Förderprogramme.
Der Fokus liegt auf Westeuropa
Binnen der vergangenen fünf Jahre seien der Umsatz um 29 Prozent, die Zahl der Beschäftigten um zwölf Prozent und die Produktionskapazitäten inklusive Schnittholz um 23 Prozent auf derzeit 6,35 Millionen Kubikmeter gestiegen.
Mit 70,1 Prozent entfielen im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als zwei Drittel des Umsatzes auf Westeuropa, 26,6 Prozent wurden in Osteuropa erzielt, 3,3 Prozent in Übersee. Der Umsatz verteilt sich mit je 46 Prozent auf den Holzfachhandel, der das verarbeitende Handwerk beliefert, und die Möbelindustrie. Dann folgen Baumärkte und der DIY-Sektor (acht Prozent).
Keine PatentrechtsverletzungTransparenz in schwierigen Zeiten