Klarstellung des Zentralverbands Parkett und Fußbodentechnik Geklebte Holzböden nicht einseitig beworben

Der Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik (ZVPF) hat eine Klarstellung zur pik-Information zum Thema Parkett- und Kunststoffboden herausgegeben. Den genauen Wortlaut lesen Sie hier.

Der ZVPF hat eine Klarstellung zur pik-Information zum Thema Parkett- und Kunststoffboden veröffentlicht. Darin erklärt der Verband, dass er darin nicht einseitig das Verlegen von geklebten Holzböden beworben hat:

„Durch die Veröffentlichung 08.2015 vom 27. Februar 2015 kann der Eindruck entstehen, dass der Zent ralverband einseitig das Verlegen von geklebten Holzböden bewirbt.

Dem ist natürlich nicht so. Als Zentralverband sind wir daran interessiert die Qualität der handwerklichen Ausführung insgesamt auf einem hohen Niveau zu halten. Ein geklebter Holzboden ist selbstverständlich von der Optik und von den Schallwerten, genauso wie ein gut geklebter Vinyl-Designbelag, deutlich besser als lose verlegtes Fertigparkett, Laminat oder die neuen modularen Bodenbeläge.

Richtig ist, wie in dem Artikel erwähnt, dass es heute Kunststoffböden gibt, die auf Grund von sehr ausgefallenen Herstellungstechniken einem Echtholzparkett täuschend ähnlich sehen. Diese sogenannten Luxury-Vinylböden haben gegenüber dem Parkett den großen Vorteil, dass sie gut und auch mit viel Wasser zu reinigen und zu desinfizieren sind. Außerdem sind die Oberflächen dieser Kunststoffböden bei entsprechender Nutzschichtdicke deutlich strapazierfähiger als die Oberflächen von den meisten Holzböden. Natürlich kann man bei diesen LVTs auch einzelne Planken innerhalb der Fläche austauschen.

Diese Beläge werden sehr viel in Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen eingesetzt, da diese Beläge dort mit ihrer ansprechenden Optik für eine angenehme wohnliche Situation sorgen. Ebenfalls werden diese Beläge verstärkt im Privatbereich eingesetzt, weil sie letzt-endlich deutlich preisgünstiger sind, als ein Vollholzboden.

Wir meinen, beide Beläge haben ihre Vor- und Nachteile und ihre speziellen Einsatzmöglichkeiten. Wir als Betriebe müssen versuchen unsere Kunden optimal zu bedienen und das kann sowohl mit einem Kunststoff als auch mit einem Vollholzparkett sein. Letztendlich entscheidet der Kunde.“