GD Holz begrüßt Verschiebung der EUDR

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission, die Einführung der EU-Verordnung gegen Entwaldung (EUDR) um ein weiteres Jahr zu verschieben.

Der vorläufige Einführungs-Stopp biete die Chance, praxisnahe Nachbesserungen in der Dokumentationspflicht und Vereinfachungen im Binnenmarkt durchzusetzen, sagt Maximilian Habisreutinger, Vorsitzender des GD Holz. Der Nachweis der Entwaldungsfreiheit solle ausschließlich beim Erstinverkehrbringer im Binnenmarkt liegen: Das sei die zentrale Forderung des GD Holz gewesen. Diese Forderung finde auch in Brüssel breite Zustimmung, erklärt der Verband.

GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel ergänzt: „Für den Holzimport brauchen wir gleichzeitig weitere sinnvolle Vereinfachungen, insbesondere bei der Lokalisierung von Geodaten sowie bei der Dokumentationspflicht, um global wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Gemeinsam mit dem Europäischen Holzhandelsverband ETTF werde sich der GD Holz in Brüssel und Berlin dafür einsetzen werden, den Aufwand zur Erfüllung der EUDR für alle Beteiligten zu minimieren.