Lösungen gegen psychische Belastungen im Beruf suchte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales jüngst in Berlin. Ein Film eröffnete die Veranstaltung: Er zeigt als positives Beispiel die Arbeitsbedingungen im Betrieb des Parkettlegermeisters Klaus Brandenburg.
Auch kleine und mittlere Handwerksbetriebe können eine Menge tun, um die körperliche und psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen. Das zeigt das Video am Beispiel des Fussbodenbetriebs von Klaus Brandenburg aus Gummersbach. Präsentiert wurde es anlässlich einer Auftaktveranstaltung zum Thema "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" Ende Januar 2013 in Berlin hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hatte zu diesem Treffen geladen.
Anlass war die Vorstellung des neuen Stressreports, der erkennen ließ, dass 2012 mehr Menschen wegen psychischer Belastungsstörungen in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wurden als durch andere körperliche Schwächen.
"Gerade im Hinblick auf fehlende Fachkräfte, Nachwuchsmangel und den dramatischen Demografie-Effekt sind wir im Handwerk mehr denn je aufgefordert, unsere Mitarbeiter körperlich und geistig fit zu halten, damit sie im Berufsleben verbleiben können", sagt Klaus Brandenburg.
Initiiert und finanziert wurde das Video vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.