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Forbo: Starkes organisches Umsatzwachstum

Die Umsätze der Forbo-Gruppe sind im Jahr 2018 weiter gestiegen. Trotz eines heterogenen Marktumfelds und gestiegener Rohmaterialpreise verbesserte das Unternehmen sein Betriebsergebnis.

Im vergangenen Jahr konnte Forbo Flooring nach eigenen Angaben ein starkes organisches Umsatzwachstum sowie ein besseres Betriebsergebnis verzeichnen.

Laut Unternehmen lassen sich die Erfolge auf str ategische Entscheidungen zurückführen. Der Betrieb der verschiedenen operativen Bereiche von Forbos größter Produktionsstätte im chinesischen Pinghu im Geschäftsbereich Movement Systems sei erfolgreich angelaufen und seit Herbst 2018 operativ. Die Qualifizierung und Zertifizierung verschiedener Produkttypen auf der Beschichtungsanlage soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden und der Serienproduktion in großen Losgrößen weichen. Damit stehen laut Forbo zusätzliche Kapazitäten, vorwiegend für den Raum Asien/Pazifik, zur Verfügung.

Positive Entwicklung der Geschäftsbereiche

Der Geschäftsbereich Flooring Systems erzielte einen Nettoumsatz von CHF 913,2 Mio (Vorjahr: CHF 856,6 Mio), was laut Konzern einer soliden Steigerung von 6,6 % entspricht. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 68,8 %. Zu diesem Wachstum haben Forbo zufolge alle drei Regionen beigetragen, wenn auch mit unterschiedlichen Wachstumsraten. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich trotz negativer Effekte aus Rohmaterialpreisentwicklungen um 8,8 % auf CHF 136,5 Mio.

Der Geschäftsbereich Movement Systems erzielte einen Nettoumsatz von CHF 413,8 Mio (Vorjahr: CHF 389,8 Mio), was gegenüber dem Vorjahr einem Wachstum von 6,2 % entspricht (+5,1 % in Lokalwährungen). Der Anteil am Konzernumsatz betrug 31,2 %. Alle drei Regionen sowie die meisten Märkte und Kundensegmente trugen in unterschiedlicher Ausprägung zu diesem Umsatzplus bei.

Verschiedene Faktoren haben jedoch das Betriebsergebnis (EBIT) belastet, das mit CHF 49,4 Mio in etwa auf Vorjahresniveau lag (Vorjahr: CHF 49,3 Mio). Einerseits sind dies stark gestiegene Rohmaterialpreise sowie höhere Logistikkosten, und andererseits beinhaltet der umfangreiche Kapazitätsausbau in China und teilweise auch in Deutschland erhöhte Abschreibungskosten sowie einen Personalaufbau, der in einer Aufbau- und Startphase die Erfolgsrechnung überproportional belastet. Die EBIT-Marge reduzierte sich entsprechend auf 11,9 % (Vorjahr: 12,6%).

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