Forbo-Gruppe: Johannes Huber wird neuer CEO

Der Verwaltungsrat der Forbo Holding AG hat Johannes Huber zum neuen CEO der Forbo-Gruppe gewählt. Huber folgt auf Jens Fankhänel, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in die CEO-Funktion zurückkehren konnte und das Unternehmen per Ende April 2025 verlassen hat.

Johannes Huber ist ab 1. Januar 2026 CEO der Forbo-Gruppe. - © Forbo-Gruppe

Johannes Huber wird seine Funktion als CEO der Forbo-Gruppe am 1. Januar 2026 antreten. Aktuell führt der 53-jährige Österreicher die Business Unit Diamond Systems bei der Hilti AG, dem weltweit tätigen Bauausrüster mit Sitz in Schaan/Liechtenstein, und ist Mitglied des Group Executive Management Teams der Hilti AG.

Seine berufliche Laufbahn startete Huber 1997 beim Projektsteuerungsunternehmen Drees & Sommer AG in Deutschland, gefolgt von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group, wo er sich auf Strategie- und Optimierungsprojekte für Industrieunternehmen spezialisierte. Seit 2005 ist er in verschiedenen Führungsfunktionen für die Hilti AG tätig. Johannes Huber studierte Bauingenieurswesen an der Technischen Universität Wien und absolvierte einen Master of Business Administration am INSEAD in Fontainebleau.

Interimslösung für stabile Unternehmensführung

Forbo hat bereits Ende Juni kommuniziert, dass Andreas Jaeger, derzeit CFO und CEO ad interim der Forbo-Gruppe, das Unternehmen Ende Oktober 2025 verlassen wird, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Damit eine lückenlose, stabile Führung des Unternehmens sichergestellt ist, übernimmt Peter Germann ab dem 1. Oktober 2025 die CFO-Funktion von Andreas Jaeger und damit die Konzernleitung der Forbo-Gruppe bis zur Übergabe an den künftigen CFO Johannes Huber.

Peter Germann war knapp 30 Jahre lang für die EMS-Gruppe als deren Finanzchef tätig und trat 2024 in den Ruhestand. Zuvor war Peter Germann unter anderem für die Arbonia Forster Gruppe tätig.