Das Fußbodengeschäft der Forbo Gruppe (Forbo Flooring Systems) musste im Geschäftsjahr 2024 Federn lassen. Der Nettoumsatz reduzierte sich in Lokalwährungen um 1,3 % auf CHF 765,6 Mio (Vorjahr: CHF 796,5 Mio).
In Konzernwährung entspricht dies einer Abnahme von 3,9 % . Der Anteil der Fußbodensparte am Forbo-Konzernumsatz 2024 betrug 68,2 %. In Lokalwährungen zeigte sich das Umsatzbild wie folgt: Amerika +6,3 %, Asien/Pazifik +2,4 % und Europa –3,3 %.
In diesem schwierigen Marktumfeld habe man bei größeren Projekten die Verkaufspreise leicht nach unten anpassen müssen. Die Investition in die Flotex-Produktionslinie in den USA wurde dagegen konsequent vorangetrieben, um den nach eigenen Angaben wachsenden Markt zu bedienen.
Ergebniszuwachs dank Einsparungen
Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 4,3 % auf CHF 99,0 Mio (Vorjahr: CHF 94,9 Mio). Durch Einsparungen bei den operativen Kosten und aufgrund gesunkener Rohmaterialpreise konnte die EBIT-Marge trotz negativer Einflüsse von gezielten Preisreduktionen bei Großprojekten, inflationsbedingt gestiegenen Personalkosten und ungünstigen Währungseffekten verbessert werden. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 1,0 Prozentpunkt auf 12,9 % (Vorjahr: 11,9 %).
Der Konzernumsatz der Forbo-Gruppe (Bodenbeläge, Bauklebstoffe, sowie Bänder für Antriebs- und Leichtfördertechnik) betrug netto 1.122,0 Mio CHF. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe reduzierte sich um 7,2 % auf CHF 120,6 Mio (Vorjahr: CHF 129,9 Mio). Der Gewinn lag mit CHF 95,1 Mio um 7,0 % tiefer als im Vorjahr (CHF 102,3 Mio).