FEP: „Wirksamen Schutz für die EU-Industrie wiederherstellen“

Der Verband der Europäischen Parkett-Industrie (FEP) begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, eine Untersuchung zur Absorptionshemmung von Importen mehrschichtiger Holzfußboden aus China einzuleiten.

Der Verband der Europäischen Parkett-Industrie (FEP) begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, eine Untersuchung zur Absorptionshemmung von Importen mehrschichtiger Holzfußboden aus China einzuleiten.
Der Verband der Europäischen Parkett-Industrie (FEP) begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, eine Untersuchung zur Absorptionshemmung von Importen mehrschichtiger Holzfußboden aus China einzuleiten. - © FEP

Der Schritt folge auf einen formellen Antrag, den die FEP im Namen bedeutender EU-Hersteller eingereicht hat, erklärt der Verband mit Sitz in Brüssel. Er stelle einen entscheidenden Schritt dar, um die Wirksamkeit der endgültigen Antidumpingzölle wiederherzustellen, die im Juli 2025 auf chinesischen mehrschichtigen Holzfußboden (Multilayered Wood Flooring – MWF) erhoben worden waren. Die Untersuchung der Kommission stehe im Einklang mit der EU-Politik, die auf die Sicherstellung der Einhaltung und Durchsetzung von handelspolitischen Schutzmaßnahmen abziele. „Sie ist das direkte Ergebnis überzeugender Beweise, die belegen, dass chinesische exportierende Hersteller die geltenden Antidumpingzölle, die zwischen 21,3 Prozent und 36,1 Prozent liegen, systematisch absorbiert haben, indem sie ihre Exportpreise für EU-Kunden drastisch und vorsätzlich gesenkt haben“, erklärt der FEP-Verband.

Die Beweise seien eindeutig und unmissverständlich. Seit der Verhängung der endgültigen Maßnahmen seien die Importpreise aus China signifikant gesunken – eine Entwicklung, die in völligem Widerspruch zu steigenden Rohstoffkosten, höheren Seefrachtraten und stabilen Währungsentwicklungen stehe. Anstatt die Maßnahmen einzuhalten, hätten die chinesischen Hersteller deren schützende Wirkung faktisch neutralisiert, indem sie die EU-Industrie weiterhin mit künstlich niedrigen Preisen unterbiete und dadurch anhaltenden und erheblichen Schaden verursachten. Die FEP-Geschäftsführerin Isabelle Brose sagt: „Die im vergangenen Jahr verhängten Antidumpingzölle waren notwendig, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für die europäischen Parketthersteller zu schaffen. Es ist inakzeptabel, dass chinesische Exporteure beschlossen haben, diese Maßnahmen zu umgehen, indem sie die Zölle absorbieren, anstatt ihr Verhalten anzupassen. Wir begrüßen die zeitnahe Reaktion der Kommission und fordern sie auf, mit voller Entschlossenheit zu handeln, um einen wirksamen Schutz für die EU-Industrie wiederherzustellen.“