Nach einer Mitteilung des Verbands der Europäischen Parkett-Industrie (FEP) stabilisieren sich die europäischen Parkettmärkte, wenn auch „auf einem sehr niedrigen Niveau“. Es gebe erste Anzeichen, dass die EU-Antidumpingzölle auf Einfuhren von mehrschichtigen Holzfußböden aus China Wirkung zeigten.

Die endgültigen Antidumpingzölle, teilt der Verband mit, würden voraussichtlich bis zum 15. Juli förmlich eingeführt werden. Die Auswirkungen des aktuellen „Handelskriegs“ seien indes schwer einzuschätzen. „Die Unsicherheiten für Verbraucher und Hersteller werden dadurch sicher nicht geringer“, so der FEP.
Die aktuelle Marktübersicht des Verbands weist für Deutschland auf ein stabiles erstes Quartal mit kaum Bewegung hin. „Das Interesse der Verbraucher ist vorhanden“, meldet der Verband, was etwa die Messe Bau in München gezeigt habe. Allerdings könnten die Rahmenbedingungen die positive Stimmung gefährden. Der österreichische Parkettverbrauch stieg im ersten Quartal um drei Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres; der Parkettmarkt in der Schweiz sei stabil. Der französische Parkettmarkt ist im ersten Quartal dagegen erneut um 15 Prozent zurückgegangen. „Holzprodukte sind bei weitem nicht mehr die erste Wahl bei Renovierungen“, so der FEP.