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Hotel Sacher Wien Feinstes Parkett vom Experten

Elf Monate lang dauerte der Umbau des Hotels Sacher in Wien. Für die Parkettarbeiten waren vier Wochen vorgesehen – eine Herausforderung für die Parkettleger von Martin Kranl, der das aufwändige Projekt mit Beratungsunternehmer Hans Hug durchführte.

Teilweise waren bis zu 100 Monteure der verschiedenen Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle, was nicht nur Nachteinsätze bedeutete, sondern auch eine sehr gute Koordinierung erforderte. Dazu kam der schwierige Unterboden: zum Teil alter Estrich, zum Teil neuer Estrich mit Stahlträger dazwischen, die zu Höhenproblemen führten. Insgesamt galt es, 300 Quadratmeter feinstes Tafelparkett in den Bel-Etage-Suiten zu verlegen, die als Tafeln nach alter Handwerkstradition in 15 Millimeter Eiche massiv mit gebürsteter Oberfläche ausgeführt wurden. Produziert wurde dieser Sonderauftrag von Terra da Bosco. Die Oberfläche wurde mit dem Naturöl von Rubio Monocoat nach dem Farbkonzept des Architekten veredelt.

Anspruchsvolle und hochwertige Ausführung

Weitere 300 Quadratmeter geräuchertes Massivparkett in Eiche wurde in Französisch-Fischgrät nach Kundenwunsch mit einer 45-Grad-Gehrung im Sacher Eck, dem Tortenparadies, verlegt. Die Oberfläche des gebürsteten Bodens wurde dort mit Naturöl veredelt. Hersteller war die Firma Weiss – Kompetent bei Holz, aus der Flachau. Für die Realisierung des aufwändigen Projektes zeichneten zwei "Urgesteine" der österreichischen Parkettbranche verantwortlich: Hans Hug für die anspruchsvollen Materialwünsche und Martin Kranl für alle organisatorischen und handwerklichen Umsetzungen.

Die letzten Arbeiten fanden in der Nacht vor der Eröffnung statt. Seit Kurzem kann nicht nur im Sacher Eck wieder die original Sacher Torte verkostet werden, sondern auch in der Bel-Etage wie in der Kaiserzeit genächtigt werden.

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