Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) meldet für das Jahr 2024 einen Absatz von 44,9 Millionen Quadratmetern elastischer Bodenbeläge. Das entspricht einem Minus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
„Nach einem zweistelligen Rückgang im Jahr 2022 deuten die aktuellen Zahlen langsam darauf hin, dass die Krise im Bauhauptgewerbe für elastische Beläge ihren Tiefpunkt erreicht hat“, erklärt der Verband. Im Vergleich der drei DACH-Nationen ist Deutschland mit minus 3,9 Prozent nahe dem DACH-Durchschnitt, Österreich mit minus 4,9 Prozent etwas deutlicher im Minus. Die Schweiz hat 2024 mit einem guten Wachstum in Höhe von 7,1 Prozent abgeschlossen.
Sicherheitsbeläge hatten schon im Vor-Vorjahr eine schwarze Null, nun zeigen sie mit plus 2,9 Prozent das größte Wachstum der elastischen Produktarten. Homogene PVC-Beläge und Linoleum sind wieder im Plus: Die Gruppe mit den Böden aus Lino, Kautschuk oder anderen Kunststoffen schließt das Jahr mit einem Plus von 0,5 Prozent ab; die homogenen PVC-Beläge liefen mit plus 0,6 Prozent noch etwas besser. Im Minus waren heterogene PVC- und CV-Beläge: Heterogene PVC-Beläge büßen 11,4 Prozent zum Vorjahr ein, Cushioned Vinyl verbucht ein Minus von 6,5 Prozent und PVC-Designbeläge ein Minus von 3,9 Prozent. Verlierer bei den LVTs sind jedoch nur die Beläge zum Klicken und Beläge mit geringeren Nutzschichten. Die Profi-Designbeläge (dry back ab 0,7 mm Nutzschicht) liegen mit 6,9 Prozent schon wieder deutlich im Plus.
„Der Markt beruhigt sich. Wenn das Jahr insgesamt noch mit einem Minus abgeschlossen werden musste, zeigen sich in einigen Produktarten jedoch schon positive Ergebnisse“, teilt der Verband mit. Der FEB erwartet für 2025 steigende Genehmigungszahlen für den Wohnbau. In der Folge werde auch die Bauaktivität wieder steigen. „Die Fertigstellungen werden allerdings erst ab 2026 positive Werte zeigen“, heißt es aus Münster.
