Einer von uns: Florian Killinger aus Au bei Bad Feilnbach

Florian Killinger hat sich in nur zwölf Jahren vom Lehrling zum Unternehmer entwickelt und führt heute ein Team mit 13 Mitarbeitern. Mit Fokus auf hochwertige Holzarbeiten und individuelle Lösungen hat sich der Parkettlegemeister rund um Rosenheim bis München einen Namen gemacht.

Florian Killinger
Florian Killinger, Parkettlegemeister und Inhaber von Fussboden Killinger. - © privat

Vom Einzelunternehmer zum Chef eines Teams von 13 fest angestellten Mitarbeitern plus Minijobbern. Florian Killinger ist diese Karriere gelungen. Und das ohne ein Fami­lienunternehmen im Rücken, in das er hätte einsteigen oder das er hätte übernehmen können. Killinger hat sich alles selbst aufgebaut, vom Lehrling zum Unternehmer in gerade einmal zwölf Jahren.

Holz spielt für den Parkettlegemeister und Inhaber von Fussboden Killinger die Hauptrolle,

  • sei es die Renovierung und Aufbereitung von Holzböden oder
  • seien es Verkauf und Verlegung von Parkett und Landhausdielen.

Was sein Team zu bieten hat, lässt sich vor Ort in Au im Landkreis Rosenheim in Oberbayern entdecken: Auf 200 Quadratmetern zeigt Killinger dort seinen Kunden und zukünftigen Kunden sein Leistungsspektrum. Wer nicht selbst zu ihm nach Au kommt, kann die Bodenbelags-Musterausstellung auch als 3D-Erlebnis auf der Website fussboden-killinger.de besuchen.

„Wir machen eher kein Krankenhaus mit 5.000 Quadratmetern, sondern vor allem private Kunden, zu denen ich auch Bauträger zähle“, erklärt der Parkettlegemeister und Inhaber von Fussboden Killinger. Sein Unternehmen übernehme gern auch „spezielle Sachen“ wie Fischgrät im XXL-Format oder Langdielen – kurz: der Hochwert-Bereich. Das heißt, es gibt eine Kundschaft,

  • die das nachfragt,
  • die Platz hat und
  • sich das leisten kann.

Das Einzugsgebiet von Killingers Unternehmen umfasst das Gebiet von Rosenheim bis München, die Region um den Tegernsee sowie um den Starnberger See. Und wenn der Kunde ihn in die Schweiz oder nach Hamburg ruft, wie vor Kurzem geschehen, kommen er und sein Team auch dorthin.

Florian Killinger – vom Auszubildenden zum Unternehmer

Schon bevor er selbst der Chef wurde, hat Killinger seine Duftmarken gesetzt.

  • Er machte seine Lehre bei der renommierten Fussböden Zehetmair GmbH im nahen Miesbach und
  • war als Auszubildender Kammer-, Landes- und Bundessieger.
  • Als Meister wurde er beim internationalen Vergleich 2010 in Polen, Posen, auch Vizeeuropameister der Parkettleger,
  • dann der Sprung in die Selbstständigkeit.

Vom Lehrling zum Unternehmer – war das schon von Anfang an der Plan? „Nein, nicht mit so vielen Leuten. Ich war erst allein, war mit 19 Jahren Meister, dann hatte ich einen Lehrling. Dieser ist bis heute da, als Meister.

„Ich habe mich mit 22 selbstständig gemacht. Dass das so gut läuft, das konnte man nicht planen.“

Florian Killinger, Parkettlegemeister und Inhaber

Sein Team ist Florian Killinger wichtig

„Wir schauen gemeinsam Fußball, unternehmen Betriebsausflüge zu Herstellern“, berichtet der Chef. Killinger sucht eine gute Mitte: nicht zu wenig miteinander unternehmen, aber auch nicht zu viel. „Wir machen so drei, vier Mal im Jahr etwas zusammen. Demnächst wahrscheinlich Motocross fahren, aber nicht mehr, denn es gibt auch ein Privatleben, nicht nur die Firma.“ Fußball ist immer wichtig. Florian Killinger ist Sponsor des örtlichen Vereins ASV Au. Abgesehen davon dominiert bei seinem Team und ihm der FC Bayern München. Killinger und seine Mitarbeiter fahren gern gemeinsam ins Stadion nach München. Andere Hobbys wie als DJ auflegen oder in einer Punkband spielen sind zeitlich heute nicht mehr machbar. Aber manchmal Schlagzeug bei der Blasmusikkapelle spielen, das geht noch. Eine angehende Parkettlegerin und zwei angehende Parkettleger sind bei Killinger derzeit als Auszubildende beschäftigt. „Alle drei haben bereits eine abgeschlossene Lehre. Ganz junge Menschen mit 15, 16 Jahren, die gerade aus der Schule kommen – da haben wir derzeit sehr wenige Anfragen. Wir hatten Zeiten, da kamen die von selbst, aber das ist heute nicht mehr so“, sagt Killinger. Was denken die Jungen über den Beruf des Boden- und Parkettlegers? Ist der attraktiv? Ansehen, hat der Unternehmer beobachtet, sei jungen Menschen bei der Wahl des Berufs wichtig. Aber Geld verdienen wollen sie auch.

Killinger selbst wäre in jungen Jahren gern Hubschrauberpilot geworden. Ende der Neunziger, Anfang der Nullerjahre sah er die Serie „Medicopter 117 – jedes Leben zählt“ gern. Mit 13, 14 dachte er darüber nach, als fliegender Notarzt oder im Polizeihubschrauber über die Heimat zu schweben. Heute strebt er eine Karriere als Bergretter nicht mehr an. „Vielleicht mache ich ja noch den Pilotenschein. Oder wenigstens Gleitschirm, wenn die Kinder etwas älter sind“, überlegt er. Noch, sagt der Unternehmer, habe er dafür aber keine Zeit.

Autor

Alexander Radziwill, Kontakt: alexander.radziwill@holzmann-medien.de.

Kontakt

Fussboden Killinger GmbH & Co. KG,
Johann-Flitsch-Straße 7,
83075 Au b. Bad Feilnbach,
E-Mail: info@fussboden-killinger.de,
Tel. 080 64 / 9 06 58 81
www. fussboden-killinger.de