Egger Gruppe: Umsatz im ersten Halbjahr leicht im Plus

Die Egger Gruppe hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 mit einem konsolidierten Umsatz von 2,15 Milliarden Euro (+2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) abgeschlossen. Das teilt der Holzwerkstoffhersteller mit Stammsitz in St. Johann in Tirol mit.

Die 200-Millionen-Euro-Investition in den Ausbau des Werks Markt Bibart schreitet in großen Schritten voran.
Die 200-Millionen-Euro-Investition in den Ausbau des Werks Markt Bibart schreitet in großen Schritten voran. - © Egger Holzwerkstoffe

Die anhaltende Konsumschwäche, die schwache Baukonjunktur in den Kernmärkten sowie globale Unsicherheiten hätten die Rahmenbedingungen geprägt, berichtet das familiengeführte Unternehmen. Der Produktbereich konstruktiver Holzbau und Fußböden erwirtschaftete einen unkonsolidierten Umsatz von 365,1 Millionen (+4,0 Prozent zum Vorjahreszeitraum). „Insbesondere die Nachfrage im Fußbodenbereich gestaltet sich schwach und die fehlende Neubautätigkeit konnte nur teilweise durch Renovierungen kompensiert werden“, heißt es von Egger dazu.

Im ersten Halbjahr wurden Investitionen in Höhe von 248,6 Millionen Euro getätigt. Dazu gehört das Großprojekt im Werk Markt Bibart. Bis 2026 fließen dort mehr als 200 Millionen Euro in die Bereiche Nachhaltigkeit, Veredelung und Automatisierung. Der anhaltende Preisdruck aufgrund der schwachen Nachfrage werde sich voraussichtlich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen, erwartet das Unternehmen: „Daraus ergibt sich auch für das zweite Geschäftshalbjahr 2025/2026 eine gedämpfte Umsatz- und Ergebniserwartung für die Egger Gruppe.“