Bundeskartellamt ermittelt
Das Bundeskartellamt ermittelt gegen mehrere Unternehmen aus der Holzwerkstoffindustrie. Das berichtet das Holz-Zentralblatt online. Danach habe das Bundeskartellamt in Bonn am 4. März 2009 die Geschäftsräume von sieben Herstellern und des Bundesverbands der Holzwerkstoffindustrie VHI, Gießen, durchsucht und verschiede Dokumente sichergestellt.
Pfleiderer bestätigt Durchsuchung
Wie bekannt wurde, besteht der Verdacht auf Preis- und Kapazitätsabsprachen. Weitere Details gab das Bundeskartellamt unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht an die Öffentlichkeit. Verschiedene Holzwerkstoffhersteller haben inzwischen die Durchsuchungen bestätigt, darunter Glunz (in Meppen und Horn), Pfleiderer (Neumarkt) und Sauerländer Spanplatten (Arnsberg).
Unternehmen wehren sich
Weitere Aktionen gab es wohl auch bei Egger in Brilon und Rauch in Markt Bibart. "Wir weisen den Verdacht vehement zurück", kommentierte Pfleiderer-Pressesprecher Fabian Schiffer die Durchsuchungen. Umgehend hat der Konzern auch Widerspruch gegen die Beschlagnahmung der Dokumente eingelegt. Ganz ähnlich ist die Reaktion von Hubertus Flötotto, Geschäftsführer von Sauerländer Spanplatten. Bei Glunz wurden lediglich die erfolgten Durchsuchungen bestätigt.