dfi Bodenspezialist profitiert von der Krise

Hochspezialisiert ist er, der Betrieb dfi von Geschäftsführer Sören Jäger. Und so erfolgreich sind die sächsischen Doppelbodenexperten, dass sie mitten in der Rezession händeringend nach neuem Personal suchen. Lesen Sie mehr über die Krisengewinnler aus Leipzig!

Bodenspezialist profitiert von der Krise

Ja, das gibt es auch. Das sächsische Unternehmen dfi, ein Spezialist für Doppelböden, sieht sich selbst als Krisengewinnler und sucht mitten im allgemeinen Lamento nach neuen Mitarbeitern. Wie das? Geschäftsführer Sören Jäger, der mehr als 60 gewerbliche und 14 kaufmännische Angestellte in seiner Zentrale Leipzig und den beiden Niederlassungen München sowie Ratingen beschäftigt, führt die gute Firmenkonjunktur auf die jüngst erfolgten Fusionen von Großbanken und Versicherungen zurück.

Viele Großaufträge

"Das hat uns", berichtet er, "gerade in Hessen und Nordrhein-Westfalen viele zusätzliche Großaufträge beschert." Dafür sucht der Unternehmer ganz aktuell drei weitere Monteure, die über Erfahrung im Bodenlegen verfügen und idealerweise Kenntnisse im Bereich Doppelböden mitbringen. Jäger sagt, dfi wolle auch in Zeiten der Krise auf eigenes Personal setzen. Deshalb sei man willens, zwei weitere Bodenleger selbst auszubilden.

Azubis verzweifelt gesucht

Aber: "Die Suche nach geeigneten Bewerbern gestaltet sich schwieriger als gedacht", erklärt Jäger. Die Bereitschaft zur Montage müssten Kandidaten freilich mitbringen. Für das nächste Jahr hat sich der Spezialanbieter ferner vorgenommen, auch einen Ausbildungsplatz Industrie- bzw. Bürokauffrau/-mann zu schaffen. Jäger: "Es klingt paradox, aber unser Auftragsvolumen ist auf Grund der Finanzkrise exorbitant gestiegen."