Der Baumarkthandel in Deutschland konnte im Geschäftsjahr 2013 die Umsatzentwicklung des Vorjahres 2012 nicht bestätigen und bleibt hinter dem Gesamtbruttoumsatz des Vorjahres um 2,9 Prozent zurück.
Wetterbedingt starke Umsatzrückgänge zu Jahresbeginn, besonders Verluste in den Warengruppen des Gartenbereichs, und die Auswirkungen der Insolvenz der Baumarktgruppe Praktiker/Max Bahr zeichnen entscheidend für das Gesamtjahresergebnis verantwortlich.
Nach den Ergebnissen des in den vergangenen Jahren angewandten BHB-GfK-Panels verzeichnete der deutsche Baumarkthandel 2013 mit einem Gesamtbruttoumsatz von 18,06 Milliarden Euro ein im Vorjahresvergleich nominales Umsatzminus von 2,9 Prozent, bei bereinigter Betrachtung einen Rückgang von minus 2,6 Prozent (bereinigt minus 0,7 Prozent ohne Umsätze des Praktiker-Konzerns).
Auf Grundlage der neuen Marktanalysen des jetzt zum Jahreswechsel 2013/2014 erstmals neu eingeführten GfK-Total-Store-Reports 2013 der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) konnten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte 2013 jedoch einen Gesamtbruttoumsatz von 18,78 Milliarden Euro (Umsatzplus zu 2012 von 0,1 Prozent) erzielen, auf bereinigter Verkaufsfläche entwickelte sich der Umsatz der Bau- und Heimwerkermarktbranche mit minus 0,6 Prozent hingegen rückläufig.
Für 2014 zeigen sich Verband und Branche zurückhaltend optimistisch. Die Branche werde angesichts der abwandernden Umsätze der Praktiker-Gruppe in 2014 kein Wachstum erzielen. Die Unternehmen selbst würden jedoch teilweise deutliche Umsatzsprünge realisieren können.