Die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme kehrt zurück: Vom 13. bis zum 17. Januar 2025 wird die BAU in München zum internationalen Treffpunkt für Architekten, Ingenieure, Investoren, Händler sowie Handwerker. Im Zentrum: die Zukunft des Bauens.

Schon vor rund einem Jahr meldete die Messe München: ausgebucht. Die 18 Hallen der BAU 2025 werden zwar voll belegt sein. Besucher, die sich für Bodenbeläge und Zubehör interessieren, finden diesmal aber ein etwas dünneres Angebot vor.
Branchengrößen wie Uzin Utz, Project Floors, Gerflor, Parador, Windmöller und manche mehr haben ihre Teilnahme für Januar abgesagt. Dagegen werden Unternehmen und Marken wie Tarkett und Desso, Küberit, KWG, Moso, Thomsit, Fabromont, Auer Metallprofile, FN Neuhofer, Interface und nora systems, Wakol, Osmo, Murexin, Egger, Loba, Döllken, Janser, Swiss Krono, Mapei, objectflor, Prinz, ter Hürne, Unilin, Barth, Bloq (Betap/Condor), Ziro, Classen und einige mehr vor Ort sein. Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, wird es also dennoch reichlich geben.
Auf mehr als 200.000 Quadratmetern finden Besucher der BAU Materialien, Technologien und Systeme für Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Zu den Trends und aktuellen Themen der Messe gehören diesmal
- Resilienz,
- klimagerechtes Bauen,
- Bauen in der Stadt, auf dem Land und den Raum dazwischen,
- die Endlichkeit und Effizienz von Ressourcen (sprich: umweltverträgliche Materialien und Rohstoffe) sowie
- Reduktion der Emissions- und Energieintensität klassischer Baustoffe durch neue Produktionsverfahren.
Alles zum Bauen in 18 Hallen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei modularem Bauen – steigende Baupreise und Wohnungsknappheit erfordern Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität. Nicht weniger wichtig wird künftig außerdem das wirtschaftliche Bauen; ein weiteres Thema, das die Messe beleuchten wird.
Fester Bestandteil der Veranstaltung ist auch im Januar wieder das Rahmenprogramm. Sonderschauen und Erlebnisflächen gestatten einen Blick auf die (mögliche) Zukunft der Baubranche. In Foren werden Zukunftsideen und -projekte von Experten praxisnah vorgestellt und diskutiert. Die BAU bietet ihren Besuchern zudem an, von Guides themen- und interessenbezogen über die Messe geführt zu werden. Die Start-up Area bereitet speziell jungen Unternehmen der Branche eine Bühne. Auf der Messe warten zudem täglich wechselnde Angebote auf Auszubildende, Studierende und Berufseinsteiger.
Die Messe BAU bringt alle zwei Jahre wichtige Unternehmen der Branche zusammen. Die gewerkeübergreifende Leistungsschau ist nach Baustoffen, nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Elastische und textile Bodenbeläge, Parkett, Laminat, Leisten und Profile sowie Terrassenbeläge und die Anwendungstechnik etwa finden sich in den Hallen A5 und A6, die Bauchemie in Halle B6.
Die BAU ist für Besucher von Montag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr, für Aussteller von 7.30 bis 19 Uhr geöffnet. Die Messe München liegt direkt an der A94. Das Gelände ist auch mit der U-Bahn-Linie U2 direkt über die Haltestellen „Messestadt West“ und „Messestadt Ost“ erreichbar. Hier geht es zum Ticketshop der BAU.
BAU 2025: Innovationsparcours „Digitalisierung und KI im Handwerk“
Im Innovationsparcours Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Handwerk des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk in Halle C3, Stand 601 erleben Besucher digitale Technologien und entdecken neue Lösungen für den Alltag im Betrieb. Der Veranstalter verspricht spannende Praxisbeispiele aus dem Handwerk für das Handwerk – unter dem Motto „Sehen, Anfassen und Ausprobieren“.
Mit digitalen Werkzeugen lässt sich die Arbeit im Handwerk vereinfachen, effizienter gestalten und langfristig den Betrieb wettbewerbsfähig machen. Aufgrund der Vielzahl der digitalen Angebote und Tools ist es jedoch nicht leicht, zu entscheiden, welche Lösung die richtige für den eigenen Betrieb ist. Da hilft nur Ausprobieren, um sich ein eigenes Bild zu verschaffen. Dies können Handwerker auf dem Innovationsparcours des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. Interessenten erleben hier unter anderem
- virtuelle Rundgänge durch ein Bauprojekt mit VR- und AR-Technologie
- wie mit Künstlicher Intelligenz Luftproben analysiert werden
- einen Chatbot, der die Beratung vereinfacht, weil die Kundschaft Möbelinspiration und ‑gestaltung selbst entwickeln kann
- wie leicht plötzlich schwere Gegenstände sein können und wie Exoskelette die Arbeitsbelastungen verringern
- Sensorik-Lösungen für unterschiedliche Einsatzgebiete
- wie einfach 360-Grad-Aufnahmen von einer Baustelle erstellt werden und warum diese Ihnen den Arbeitsalltag erleichtern