PCI Abbau von fast 50 Stellen

Der Bauchemie-Spezialist PCI entlässt am Standort Augsburg 47 Mitarbeiter, also knapp zehn Prozent der Belegschaft des Werks. Das berichtet die "Augsburger Allgemeine" online. An den Standorten Hamm und Wittenberg solle ein weiteres Dutzend Mitarbeiter eingespart werden.

Das Streichen von Stellen bei der BASF-Tochter war bereits im Herbst angekündigt worden. Ursprünglich geplant sei in Augsburg sogar der Abbau von 55 Stellen gewesen. Wie es in Medienberichten heißt, habe man sich mit dem Betriebsrat auf 47 einigen können. Zuletzt waren europaweit 400 Stellen weggefallen.

Die Gründe hierfür seien vielfältig. In Deutschland führt das Unternehmen unter anderem den rückläufigen Fliesenmarkt, aber auch den Wegfall des Meisterzwangs an. Seit der Handwerksnovellierung habe sich die Zahl der Betriebe rasant erhöht, was mit mehr Kosten für Vertrieb und Beratung einhergehe. Die Eurokrise in Südeuropa und der damit verbundene Rückgang der Bau- und Sanierungstätigkeit habe die Situation verschärft.