Eine neue Broschüre der Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte (GEV) informiert über den Beitrag emissionsarmer Fugendichtstoffe und Fugendichtungsbänder zu nachhaltigen und wohngesunden Gebäuden.

Die Produkte werden in Fassaden, an Fenstern und Verglasungen, im Sanitärbereich und in Bodenfugen verarbeitet, um dauerhaft vor Luftzug und Feuchtigkeit zu schützen. Da energieeffiziente Gebäude nur einen geringen natürlichen Luftaustausch aufweisen, kommt emissionsarmen Materialien eine besondere Bedeutung für die Innenraumluft zu. Das herstellerneutrale Emicode-Siegel dient allen am Bau Beteiligten als Orientierung und wird auch in Nachhaltigkeitsbewertungssystemen wie DGNB, BREEAM und LEED berücksichtigt.
Für die Kennzeichnung müssen die Produkte definierte ökologische Kriterien erfüllen. Externe Prüflabore kontrollieren unter anderem die Konzentrationen flüchtiger und schwerflüchtiger organischer Stoffe sowie die Einhaltung relevanter Bewertungswerte. Fugendichtstoffe und Fugendichtungsbänder sind auch in den höchsten Emicode-Klassen EC 1 und EC 1 Plus erhältlich. Die zwölfseitige GEV-Broschüre „Einfluss von Fugendichtstoffen und Fugendichtungsbändern auf die Nachhaltigkeit von Gebäuden“ erläutert Begriffe, Schadstoffe, Grenzwerte und das Prüfsystem und steht online zum Download bereit.