FEP: Stabilisierung erwartet

Der Verband der europäischen Parkettindustrie (FEP) sieht „Anzeichen einer Erholung trotz anhaltender Unsicherheit“. Diese Einschätzung wurde im Rahmen der 70. Mitgliederversammlung beim 50. Parkettkongress in Madrid geteilt.

Mehr als neunzig FEP-Mitglieder haben in Madrid Marktentwicklungen analysiert und strategische Prioritäten für die Branche festgelegt. - © FEP

Aktuelle FEP-Statistiken deuteten demnach auf eine Stabilisierung des europäischen Parkettmarktes nach einer schwierigen Phase hin. Nach einem starken Rückgang 2023 und einem weiteren Minus 2024 stieg die Produktion in den FEP-Ländern 2025 um 5,87 Prozent auf fast 59 Millionen Quadratmeter an. Dieser Wert liege auf historisch niedrigem Niveau, erklärt der Verband. Gleichzeitig blieb der Verbrauch mit rund 60,2 Millionen Quadratmetern (-0,98 Prozent) weitgehend unverändert.

„Die Markterholung verläuft uneinheitlich und wird gestützt durch rückläufige Direktimporte aus China aufgrund von Antidumpingmaßnahmen, wenn auch zu weiterhin schädigenden Preisen, vorsichtige Verbesserungen bei Bau- und Renovierungsaktivitäten sowie die anhaltend starke Position von Parkett als nachhaltigem, biobasiertem Werkstoff“, teilt der FEP mit. Herausforderungen seien weiter in hohen Energie- und Rohstoffkosten, geopolitischen Unsicherheiten und anhaltendem Wettbewerbsdruck durch preisgünstige Importe aus China und weiteren Herkunftsländern zu sehen.