Die Mitglieder des Deutscher Kork-Verbands (DKV) haben sich im Mai in Pirmasens bei Wakol zur Mitgliederversammlung getroffen. Ein wichtiges Thema dabei: die wirtschaftliche Situation.

„Die weiterhin schwache Baukonjunktur macht den Anbietern von Bodenbelägen nach wie vor zu schaffen. Hinzu kommen allgemeine Preissteigerungen, die dazu führen, dass bei Bauprojekten aufgrund knapper Budgets nicht immer die qualitativ und ökologisch beste Lösung gewählt wird“, teilt der Verband mit. So liegen die Absatzmengen bei den verkauften Quadratmetern weiterhin unterhalb der Millionengrenze.
Um das Potenzial zu veranschaulichen, das in dem natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Kork steckt, sei der beratende Fachhandel gefragt, der indes unter Druck stehe. „Nicht selten werden etablierte Betriebe aufgrund fehlender Perspektiven oder mangelnder Nachfolge aufgegeben. Qualifiziertes Fachpersonal geht der Branche dabei häufig verloren“, heißt es vom DKV dazu. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir die Stärken von Kork noch stärker sichtbar machen“, forderte Edwin Lingg, Vorstandsmitglied und Sprecher der Fachgruppe Bodenbeläge im DKV.