Die Uzin Utz SE hat im ersten Quartal 2026 ungeachtet des schwierigen Marktumfelds ein Umsatzwachstum von 6,6 Prozent erzielt. Das hat der Komplettanbieter für Bodensysteme auf seiner ordentlichen Hauptversammlung in Ulm bekanntgegeben.

Das erste Quartal 2026 sei von erheblichen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt gewesen. „Der eskalierte Iran-Konflikt verschärfte die Spannungen auf den internationalen Märkten deutlich und führte zu Verwerfungen bei Energie-, Fracht- und Rohstoffpreisen sowie zu selektiven Engpässen in den globalen Lieferketten“, erklärt das Unternehmen. Trotz eines schwachen Jahresauftakts in der Baubranche mit rückläufigen Aufträgen und Umsätzen konnte der Uzin Utz Konzern seine Umsatzerlöse mit 132,2 Millionen Euro im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent steigern.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 8,7 Millionen Euro um 14,2 Prozent geringer aus als im Vorjahr (10,2 Millionen Euro). Belastend wirkten insbesondere höhere Rohstoff- und Verpackungspreise, gestiegene Logistikkosten infolge des starken Kraftstoffpreisanstiegs sowie eine erhöhte Personalaufwandsquote durch den gezielten Personalaufbau zur Umsetzung der Wachstumsstrategie. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 wird aufgrund der aktuellen geopolitischen Entwicklung angepasst: Erwartet werden weiterhin gegenüber dem Vorjahr leicht steigende Umsatzerlöse. Nach derzeitigem Stand könne sich das EBIT gegenüber dem Vorjahresniveau moderat bis stark verschlechtern, berichtet der Hersteller.