FEP: Stabilisierung erwartet

Der Absatz von Parkett in Europa hat sich im vergangenen Jahr vermutlich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Das erklärt der Verband der Europäischen Parkettindustrie (FEP) in Brüssel.

FEP Domotex
Auf der Domotex im Januar war der Verband mit seiner FEP Lounge vertreten. - © FEP

Es handele sich um eine Prognose, basierend auf vorläufigen Schätzungen, die mit Vertretern der Mitgliedsländer diskutiert wurden, betont der Verband. Die Zahlen könnten sich noch ändern, wenn die vollständigen Daten vorliegen, die im Juni auf der FEP-Generalversammlung und dem Parkettkongress in Madrid vorgestellt werden.

„Nach einem starken Rückgang des Verbrauchs im Jahr 2023 erreichte der Parkettmarkt 2024 seinen Tiefpunkt und verzeichnete nur noch einen leichten weiteren Rückgang. 2025 begann relativ gut, aber nach dem Sommer verlangsamte sich die Aktivität“, berichtet der FEP. Die Preise für Holz und Energie seien weiterhin hoch, das aktuelle Marktumfeld nach wie vor unübersichtlich. Dennoch rechne die Branche mit positiven Auswirkungen aufgrund erster Anzeichen einer Belebung der Bautätigkeit sowie aufgrund der jüngsten Verschiebung und geplanten Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) durch die Europäische Kommission.

„Die FEP geht außerdem davon aus, dass sich die positiven Auswirkungen der endgültigen Antidumpingmaßnahmen für Mehrschichtparkett aus China, die Mitte Juli 2025 eingeführt wurden, fortsetzen werden. Allerdings deuten Marktentwicklungen wie niedrigere Preise für chinesische Importe im Vergleich zum Zeitraum vor der Untersuchung und ein wachsender Zustrom von Parkettprodukten aus einer Reihe anderer Länder, die bis vor kurzem nur geringe Mengen in die EU geliefert haben, auf eine Abschwächung dieser Schutzmaßnahmen hin“, heißt es dazu aus Brüssel.