Die insolvente Brüder Schlau Unternehmensgruppe hat zahlreiche ihrer Standorte geschlossen: Medienberichten zufolge sind 116 Filialen, darunter etwa 50 der zuletzt 61 Großhandelsstandorte der Marke Schlau, und 66 von 180 Filialen der Hammer-Einrichtungs-Fachmärkte davon betroffen.
Die Schließungen fanden demnach in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Hessen, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen statt, betroffen seien Hunderte von Mitarbeitern. Die Standorte der Großhandelssparte Schlau und Hammer-Märkte gehören zur Brüder Schlau Gruppe aus Porta Westfalica, die Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt hatte. Ein weitreichender Sparkurs sieht nach Berichten vor, dass etwa 3900 Mitarbeiter abgebaut werden sollen, davon rund 850 in der Großhandelssparte. Medien zufolge sei geplant, dass einige Märkte von einem Investor übernommen und unter anderem Namen weitergeführt werden sollen.