Parador: neue Klimakammern

Die Produktentwicklung des Bodenbelagsherstellers Parador hat zwei neue Klimakammern in Betrieb genommen. Damit können Produkttests unter genaueren und zuverlässigeren Bedingungen durchgeführt werden.

Neue Klimakammern bei Parador sorgen dafür, dass die Testmöglichkeiten optimiert werden. - © Parador

Der Einsatz der Kammern führe zu einer weiteren Verbesserung der Produktqualität und trage zur Anpassung an neue klimatische Herausforderungen bei, heißt es dazu aus Coesfeld. „Angesichts der fortschreitenden Globalisierung des Unternehmens ist es von entscheidender Bedeutung, die Robustheit der Produkte unter verschiedenen klimatischen Bedingungen zu testen, um die Fähigkeit zur Produktdifferenzierung zu stärken und die Bedürfnisse der Kunden weltweit zu erfüllen“, betont Pier Vincenzo Marozzi, Chief Technology Officer (CTO) von Parador.

Mit einer Fläche von jeweils 18 Quadratmetern bieten die beiden Klimakammern die Möglichkeit, normgerechte Klimaversuchsreihen durchzuführen. Temperaturen von 15 bis 45 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 25 bis 85 Prozent können konstant gehalten werden – rund um die Uhr. Diese exakten Bedingungen sind besonders wichtig, um technische Aspekte wie Formstabilität, Dehnung und Quellverhalten der Produkte vergleichbar zu untersuchen. Darüber hinaus ermöglicht die Ausstattung der Klimakammern auch die Prüfung von Wandprodukten.

Die Flexibilität der neuen Klimakammern ermöglicht auch die Durchführung spezieller Tests unter extremen Bedingungen, wie zum Beispiel tropisches Klima, die über die üblichen Standards hinausgehen. „Diese erweiterten Testmöglichkeiten ermöglichen tiefere Einblicke in das Verhalten von Produkten in unterschiedlichen Innenraumszenarien weltweit“, berichtet Parador.