Im Laufe der Jahre hat man sich bei der Estrichfeuchte ganz allmählich an die empirisch entwickelten Grenzwerte von oben nach unten herangetastet.
In der Zeitschrift „Parkett“ Ausgabe 9/1962 werden die erforderlichen Trockenheitsgrade von Zementestrichen für Parkett in einem Aufsatz von Oberingenieur Nickel aus Witten-Annen mit 3,0 bis 3,5 Prozent angegeben. Im Fachbuch Parkett aus dem Jahre 1977 legte man als höchsten Feuchtigkeitsgehalt bei der Verlegung CM-Richtwerte von 3,0 Prozent fest. Heute darf die Belegreife eines unbeheizten Zementestrichs nach CM-Richtwerten maximal 2,0 Prozent betragen. Man hat sich also ganz allmählich an die empirisch entwickelten Grenzwerte von oben nach unten herangetastet.