Unmittelbar nach dem Gatter oder der Blockbandsäge stellt sich die Frage, in welche Kategorie der Hersteller das anfallende Holz einordnen muss.

Wenn ein Parketthersteller die Möglichkeit hat, nicht auf Rohfriesen zurückgreifen zu müssen, sondern den Einschnitt des Holzes nach seinen eigenen Verwendungsmöglichkeiten zu bestimmen, ist er im wirtschaftlichen Vorteil. Schon unmittelbar nach dem Gatter oder der Blockbandsäge weiß der erfahrene Hersteller, in welche Kategorie er die anfallende Ware einordnen muss.
Die Kunst ist es, auch produktunabhängig eigene Märkte für Klein-, Mittel- und Großdimensionen aufzubauen, die möglichst viel von dem anfallenden Material abnehmen. Die Spanne der Parkettarten reicht dabei von dünnem Industrieparkett bis hin zu großformatigen Landhausauflagen oder gar Massivdielen. Wenn der Markt bei der Auswahl dieses Parkettangebots so mitspielen würde, wie es der natürliche Anfall der Rohware vorgibt, wäre manchem Parketthersteller geholfen.