Beim Beflocken wird auf ein Trägermaterial, wie Gewebe, Vlies, Filz oder Folie, zunächst Klebstoff aufgetragen.
Dann werden elektrostatisch aufgeladene Kurzfasern (≤ 10 mm) mit einer Spannung von 20.000 bis 50.000 Volt durch eine unter der Belagsunterseite befindliche, anderspolige Platte in den Klebstoff geschossen. Überschüssige, nicht im Klebstoff verankerte Fasern werden anschließend elektrostatisch entfernt und mit Vakuum abgesaugt. Das Ergebnis nach dem Trocknungsprozess ist ein veloursartiger, textiler Belag von hoher Dichte. Allerdings sind Muster ausschließlich durchs Bedrucken zu erzielen.