Der Holzwerkstoffhersteller Egger aus St. Johann in Tirol sicherte sich bei dem renommierten Wettbewerb „Österreichs beste Familienbetriebe“ den Gesamtsieg.

Der Wettbewerb „Österreichs beste Familienbetriebe“ wird einmal jährlich von der Tageszeitung „Die Presse“ gemeinsam mit dem Bankhaus Spängler, der BDO und der österreichischen Notariatskammer organisiert und von einer Fachjury vergeben. Egger konnte die Fachjury insbesondere durch seine langfristige Zielorientierung, Stabilität und bedachte Wachstumsstrategie überzeugen. „Seit unserer Gründung durch meinen Großvater Fritz Egger sen. 1961 sind wir ein Familienunternehmen und werden es auch in Zukunft bleiben. Dass wir von unabhängigen Experten eine solche Anerkennung erhalten, erfüllt uns mit großem Stolz und bekräftigt für uns einmal mehr unsere strategische Ausrichtung. Ohne die Loyalität und den Innovationsgeist unserer Mitarbeitenden wäre dieser Erfolg nicht möglich. Daher gebührt diese Auszeichnung unseren über 11.000 Mitarbeitenden weltweit“, sagt Michael Egger jun., Egger Gruppenleitung Vertrieb und Marketing.
Langfristige Zielorientierung, Stabilität und bedachte Wachstumsstrategie überzeugten
Was bei Egger erwirtschaftet wird, wird wieder in die industrielle Basis investiert, um das Unternehmen ständig weiterzuentwickeln und den erfolgreichen Fortbestand über Generationen zu garantieren. Davon profitieren auch die Mitarbeitenden des international agierenden Familienunternehmens. „Als unabhängiges Familienunternehmen können wir schnelle Entscheidungen treffen. So sind wir in der Lage, unseren Innovationsgeist zu bewahren und den guten Ideen unserer Mitarbeitenden rasch Taten folgen zu lassen“, sagt Ulrich Weihs, CEO der Division Egger Building Products und Mitglied der Eigentümerfamilie in dritter Generation. Er nahm die Auszeichnung zusammen mit Petra Reiner, Head of Human Resources der Egger Gruppe, im Mai in Salzburg entgegen.
Holz ist viel zu wertvoll zum Wegwerfen

Im Jahr 1961 hatte Fritz Egger sen. mit seinem Gedanken, dass Holz viel zu wertvoll zum Wegwerfen ist, den Entschluss gefasst, ein Spanplattenwerk zu eröffnen. Seine damals innovative Vision, Abfall aufzuwerten und zu hochwertigen Produkten weiterzuverarbeiten, prägt das unternehmerische Handeln von Egger bis heute. Weitergetragen wurde die Vision von seinen Söhnen, Fritz und Michael Egger. Sie entwickelten den Tiroler Spanplattenproduzenten zum international erfolgreichen Komplettanbieter in der Holzindustrie und rückten nachhaltiges Wirtschaften weiter in den Fokus.
Mit Ulrich Weihs und Michael Egger jun. sind nun Egger-Familienmitglieder in dritter Generation in leitenden Positionen der Egger Gruppe. Das Familienunternehmen hat sich in drei Generationen von einem lokalen Spanplattenproduzenten mit anfänglich 28 Mitarbeitenden zu einer international führenden Unternehmensgruppe mit über 11.000 Mitarbeitenden entwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen.