Der Deutsche Kork-Verband (DKV) hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 veröffentlicht. Im Zuge der schwachen Baukonjunktur sei ein Umsatzminus von acht Prozent zu verzeichnen.

Ungeachtet des Rückgangs zeigt sich der DKV optimistisch: Die Nachfrage nach hochwertigen und langlebigen Bodenbelägen bleibe stabil und Kork könne sich gut behaupten, erklärt der Verband. Andere Bodenbeläge hätten im Zuge der schwachen Baukonjunktur zudem Rückgänge von bis zu vierzig Prozent hinnehmen müssen.
Der Renovierungsbedarf werde in Europa stark zunehmen, dabei zeige sich die Vielseitigkeit von Kork: Über den Boden hinaus komme dieser als Rollenkork als Trittschalldämmung unter Parkett, Laminat oder anderen Bodenbelägen oder in Form von Dämmstoffen aus Kork als Platten oder Granulat zum Einsatz. Korkprodukte stünden für Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und einen negativen CO2-Fußabdruck. „Wir freuen uns über die Entwicklung, dass Kork wieder mehr in den Fokus rückt. Unsere Bemühungen, die nachhaltigen und technischen Vorzüge von Kork hervorzuheben, zeigen Wirkung und wir blicken optimistisch in die Zukunft“, erklärt Edgar Huber, Vorstandssprecher des Deutschen Kork-Verbandes.