Teppich Was sind Axminster-Teppiche?

Die spezielle Axminster-Technik, benannt nach der englischen Kleinstadt Axminster in der südwestenglischen Grafschaft Devon, wurde im 19. Jahrhundert erstmals angewandt.

Der Zweck dieser Technik besteht darin, Teppiche herzustellen, die in Aussehen und Gebrauchswert den handgeknüpften Orientteppichen so nahe wie möglich kommen. Das Erkennungsmerkmal ist die rote Baumwolle, die auf der Unterseite in die Teppichränder eingenäht ist. Das Flormaterial wird ausschließlich zur Bildung der Oberfläche verwendet. Die Teppiche wurden aus Wolle mit symmetrischen Knoten geknüpft, zumeist auf wollener Kette und mit einem Zwischenschuss aus Flachs oder Hanf. Man unterscheidet drei Arten: Gripper, Royal (Spool) oder Chenille.