Bembé Know-how seit mehr als 200 Jahren - Wie aus einer Möbelfabrik ein international gefragter Parketthersteller wurde"> Bembé Know-how seit mehr als 200 Jahren Wie aus einer Möbelfabrik ein international gefragter Parketthersteller wurde

Die Geschichte von Bembé beginnt im Jahr 1780 in der Stadt Mainz. Johann Benedikt Bembé gründete damals ein Tapezier- und Dekorationsgeschäft mit Möbelhandel. Sein Enkel Philipp Anton Bembé entwickelte das Geschäft entscheidend weiter und eröffnete 1840, zusätzlich zur Möbelfabrik in Mainz, eine Fabrik für Bauarbeiten und Parkett in Köln. Nach seinem Tod wurden beide Standorte wieder in Mainz zusammengeführt. 1877 eröffnete sein Sohn August die Parkettfabrik in Bad Mergentheim.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Möbelfabrik aufgelöst und die Parkettfabrik von einem neuen Käufer unter dem Familiennamen weiterbetrieben. Bis 1937 wuchs die Mitarbeiterzahl von 60 auf 228. Doch der Zweite Weltkrieg machte Bembé stark zu schaffen. Nur noch 42 Männer und Frauen waren nach Ende des Krieges noch bei Bembé beschäftigt.

In den 1950er-Jahren stieg Bembé wieder zu einer der führenden Parkettfabriken in Deutschland auf und fasste auch im Ausland Fuß. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte der Betrieb kontinuierlich seine Produktion am Standort in Bad Mergentheim. Nach der Wiedervereinigung wurden viele Verkaufsbüros in den neuen Bundesländern eröffnet. Die Zahl der eigenen Parkettleger erreichte seinen absoluten Höchststand von 370 Personen. Nach der Umstrukturierung beschäftigt Bembé heute wieder mehr als 300 Parkettleger an rund 40 Standorten in Deutschland.