Der Bodenbelagshersteller Armstrong nimmt seine ankündigten Umsatzerwartungen für das Gesamtgeschäftsjahr 2014 und das bereinigte EBITDA zurück. Grund dafür seien die Zahlen aus dem dritten Quartal 2014 und die darauf basierenden Vorhersagen für das vierte Quartal.
Für das Jahr 2014 erwartet Armstrong World Industries jetzt einen Umsatz im Bereich von 2,680 Millionen bis 2,720 US-Dollar. Das bereinigte EBIDTA soll nach den neuesten Korrekturen etwa zwischen 355 Millionen und 375 Millionen US-Dollar liegen. Das Unternehmen verkündet außerdem, dass es im dritten Quartal ein bereinigtes EBITDA innerhalb der vorhergesagten 110 bis 130 Millionen US-Dollar erwartet, aber Umsätze die unterhalb der vorhergesagten 740 bis 780 Millionen US-Dollar liegen. Die genauen Ergebnisse für den Zeitraum will Armstrong am 27. Oktober herausgeben.
Preisdruck, Wettbewerb, enttäuschte Erwartungen
„Unglücklicherweise stimmt unser Ausblick für 2014 nicht mit unseren vorhergehenden Erwartungen überein, das ist für uns alle enttäuschend“, sagt Matt Espe, CEO. Die Anpassung sei hauptsächlich durch verstärkten Preisdruck und der Kapazitätsauslastung auf dem europäischen Markt begründet. Hierfür arbeite man weiterhin an alternativen Strategien. Außerdem habe sich eine schnellere Anteilsverschiebung in Richtung LVTs und weg von traditionellen elastischen Belägen für den Wohnsektor in Nordamerika ergeben. Hinzu komme der andauernde Preisdruck und der Wettbewerb in Armstrongs Holzgeschäft. „Wir erwarten, dass sich unser Belaggeschäft im gewerblichen Bereich in Nordamerika nach Plan im Rahmen unserer vorangegangenen Vorgaben entwickelt“, erläutert Espe.