„Kiesel und das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) kennen sich schon lange. Die ersten Ideen zu Okalift SuperChange ergaben sich bei einem Workshop, den wir vor etwa zwei Jahren gemeinsam durchführten“, berichtet Marketing- und Vertriebsleiterin Beatrice Kiesel. In den Monaten danach habe das Thema langsam Gestalt angenommen und sich verfestigt.
Von Anfang an fielen alle Tests und Materialprüfungen mit dem aus der Grundlagenentwicklung des ITV stammenden Textilgewebe aus recyclingfähigem Polyester – der gleiche Stoff übrigens, aus dem die Airbags in Automobilen sind – zur großen Zufriedenheit der Kiesel-Anwendungstechnik aus. Nachdem so das passende Hightech-Material gefunden war, kamen die Kiesel-Entwickler um Dr. Matthias Hirsch ins Spiel. Sie mussten auf Basis der ersten Testergebnisse das System weiter verfeinern, komplettieren und präzise auf den anvisierten Zweck zuschneiden. Gleichzeitig hatte das Team von Dr. Hirsch die Aufgabe, die Rezeptur für den perfekt zum Gewebe passenden Dispersionskleber zu formulieren. Das neue Produkt sollte in der sicheren Anwendung von unabhängigen Experten wie der Materialprüfanstalt Stuttgart erfolgreich getestet sein.
Zu den entscheidenden Kriterien, die für Dr. Hirsch und sein Team bei der Entwicklung neuer Kiesel-Produkte gelten, zählen hohe Anwendungssicherheit, komfortable Handhabung für den Verarbeiter und absolute Topqualität. Darüber hinaus rangieren für den Kiesel-Chefentwickler Parameter wie Nachhaltigkeit, gesunde Raumluft und ökologische Aspekte ganz oben. „Wir legen stets großes Augenmerk darauf, dass die Umwelt geschont, CO2 reduziert und der Mensch in seiner Gesundheit geschützt wird“, so Dr. Hirsch. Diese Prinzipien spielten nicht nur bei der Entwicklung neuer Produkte, sondern auch bei deren Produktion und Vertrieb eine wesentliche Rolle.
Das Unternehmen zählt zu den Pionieren in Sachen Bauchemie-Öko-Label. In den 90er Jahren hat Kiesel das heute allseits anerkannte EMICODE-Siegel mit aus der Taufe gehoben. „Schon damals ging es uns nicht nur um Ökologie, sondern auch um die Gesundheit von Verarbeitern und Endkunden“, erinnert sich Geschäftsführer Wolfgang Kiesel. „Nachhaltigkeit beginnt bei uns bereits beim Rohstoff-Einkauf und bei den Rezepturen für neue Produkte. Sie hat stets Priorität vor anderen Lösungen und zahlt sich – davon sind wir absolut überzeugt – für uns, den Anwender und den Endkunden gleichermaßen ökonomisch aus. Denn für uns beinhaltet diese Maxime zugleich kostenbewusste und ressourcenschonende Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, ergänzt Beatrice Kiesel.
