Für Hagebau fing das Jahr nicht gut an. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe jetzt aber mit einem Umsatzplus von zwei bis drei Prozent.
Die Soltauer Kooperation aus Baustoff-, Holz- und Fliesenfachhändlern sowie Hagebaumarkt Betreibern konnte die Erlösrückgänge aus den ersten drei Monaten – bedingt durch den langen und kalten Winter – per Ende Juni nahezu ausgleichen. Im ersten Halbjahr lag der zentralfakturierte Umsatz laut einer Pressemitteilung nur noch 2,8 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres und erreichte 2,74 Mrd. Euro. Nähere Angaben zum Gewinn macht die Gruppe traditionell nicht.
Holzhandel legte deutlich zu
Im Kerngeschäft Fachhandel ging der zentralfakturierte Gruppenumsatz per Ende Juni um 3,4 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro zurück, wobei sich Deutschland mit 1,52 Mrd. Euro (1,5 Prozent) überdurchschnittlich entwickelte. Der zentralfakturierte Umsatz im deutschen Baustoffhandel sank um 2,7 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro. Deutlich positiv schloss der Hagebau Holzhandel ab, der um 3,5 Prozent auf 296 Mio. Euro zulegen konnte.
Noch stärker zu spüren als im Fachhandel war der Aufwärtstrend im zweiten Quartal im Hagebau Einzelhandel, der vom Tochterunternehmen ZEUS Zentrale für Einkauf und Service GmbH & Co. KG, Soltau, betreut wird. Per Ende Juni lag der zentralfakturierte Umsatz der Bau-, Fach- und Gartenmärkte nur noch um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, wobei die deutschen Gesellschafter ihren Einkauf über die Soltauer Zentrale sogar um 3,1 Prozent erhöhten.