Tarkett Osteuropa als Wachstumstreiber

Osteuropa als Wachstumstreiber

Tarkett hat sein Nettoergebnis 2011 gegenüber Vorjahr um 8,8 Prozent gesteigert. Wie der Anbieter von Fuß- und Sportböden mitteilt, wuchsen die Umsätze im vergangenen Jahr auf 2.088 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (1.919 Mio. Euro). Das organische Wachstum verdankt sich in erster Linie der Dynamik auf den Schwellenmärkten (Osteuropa, Südamerika), wo die Gruppe im Vergleich zu 2010 gar ein Umsatzplus von 21 % verzeichnete. In Westeuropa steigerte das Unternehmen den Umsatz um 5 %.


Rückläufiges EBITDA

Das EBITDA vor Sonderfaktoren sank laut Hersteller um 14 % auf 191 Mio. Euro. Der Konzern führt diese Entwicklung vor allem auf den Anstieg der Rohstoffpreise zurück.


Mit der Refinanzierung seiner wichtigsten Kreditlinie im Juni 2011 (450 Mio. Euro) verfügt Tarkett nach eigenen Angaben über die finanziellen Ressourcen, seine Akquisitionsstrategie weiter zu verfolgen. Im Jahr 2011 erwarb die Gruppe den französischen Parketthersteller Marty.