Steffel Inku ist nicht sanierungsfähig

Inku ist nicht sanierungsfähig

Die vor der Insolvenz stehende Inku AG ist nicht mehr zu retten. Diese Einschätzung vertritt Dr. Frank Steffel, Geschäftsführer der gleichnamigen und ebenfalls im österreichischen Markt (Steffel Austria) engagierten Unternehmensgruppe. Im Telefonat mit boden wand decke sagte Steffel am 2. Dezember 2008 wörtlich: "Ich halte die Inku leider bilanziell und marktstrategisch für nicht sanierungsfähig."

Smolkas Spielzeug

Der erfolgreiche Berliner Unternehmer verwies in diesem Kontext auf die Übernahmebemühungen der Steffel-Unternehmensgruppe: "Wir hatten Herrn Smolka ein sehr üppiges Angebot gemacht, um die Inku schnell und strukturiert wieder auf Kurs zu bringen. Aber er wollte sein Spielzeug behalten."


Prinzipiell kämen bei einer etwaigen Weiterführung des Unternehmens nur ein deutliches Downsizing auf eine Belegschaft von 50 Mitarbeitern und ein Verkauf des Fuhrparks in Frage. Allerdings würde dies zu Lasten der Servicefähigkeit gehen. Nach Einschätzung Steffels ist es in den vergangenen Jahren trotz anhaltenden Umsatzrückgangs versäumt worden, rechtzeitig eine Restrukturierung in Angriff zu nehmen.

Interesse an Marke?

In der Frage, ob für die eigene Marktbearbeitung die eine oder andere Marke der Inku interessant ist, wollte sich Dr. Frank Steffel nicht festlegen. Er teilte aber mit, dass sich das Österreichgeschäft der SUG zu seiner größten Zufriedenheit entwickelt habe.


Interessant: Ein Angebot für die schwer angeschlagene Inku vorgelegt hat nach Informationen von boden wand decke dagegen Bodenbelaggroßhändler Jordan. Geschäftsführer Jörg-Ludwig Jordan indes wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

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