Planer ohne Panik: Ein knappes Viertel der deutschen Architekten rechnet für 2009 mit wachsenden Umsätzen und mehr Aufträgen. Und mehr als die Hälfte erwartet aufgrund der allgemeinen Entwicklung keine Verschlechterung.
Gelassenheit statt Panik
Deutschlands Architekten verfallen nicht in Panikstimmung: Für 2009 erwartet die Mehrheit keine Verschlechterung der Geschäfte im Vorjahresvergleich. Ein knappes Viertel rechnet mit wachsenden Umsätzen und mehr Aufträgen. Dies zeigt das jüngste Architektenbarometer von BauInfoConsult, in dem 180 Architekten zu Erwartungen an die Umsatz- und Auftragslage im Jahr 2009 befragt wurden.
Geringer Rückgang, große Wirkung
Fast zwei Drittel der Architekten gehen davon aus, dass ihr Umsatz gleich bleiben oder um bis zu zehn Prozent wachsen wird, 20 Prozent rechnen mit einer Steigerung. Ein Drittel der Architekten erwartet, dass der Umsatz schrumpfen wird, zum überwiegenden Teil aber um nicht mehr als fünf Prozent. Vor allem für kleine Betriebe ist freilich auch ein geringer Rückgang schon schwer verdaulich.
Was die Auftragslage angeht, spiegeln die Ergebnisse die Umsatzerwartungen der Architekten wider: Knapp zwei Drittel der Architekten sind auch hier von gleich bleibenden oder steigenden Aufträgen überzeugt. Der Anteil der Optimisten liegt bei 19 Prozent, während ein knappes Drittel eine Schrumpfung des Auftragspolsters befürchtet – wiederum großenteils um weniger als fünf Prozent.
Ändert sich Konkurrenzsituation?
Die Mehrheit der Architekten rechnet nicht mit einer Verschärfung der Konkurrenzsituation. 51 Prozent erwarten verglichen mit 2008 weder eine Steigerung noch eine Absenkung des Konkurrenzdrucks. Allerdings ist die Lage gleichwohl angespannt: Mit einem leichten oder starken Anstieg rechnen mit 45 Prozent nur etwas weniger als die Hälfte der Planer.
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