Umsatz bricht um 32 Prozent ein
Die Dyckerhoff AG hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang in Höhe von 32 Prozent hinnehmen müssen. Das Unternehmen führt die negative Entwicklung auf den langen und kalten Winter sowie die globale Wirtschaftskrise zurück, die besonders Russland und die Ukraine schwer gebeutelt habe.
Das EBITDA lag um 51 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums und betrug 136 Millionen Euro; darin waren positive Einmaleffekte von insgesamt 26 Millionen Euro enthalten.
1,4 Milliarden Euro Umsatz erwartet
Bei höheren Zins- und sonstigen Finanzaufwendungen verringerte sich das Ergebnis vor Steuern insgesamt um 135 Millionen Euro auf 59 Millionen Euro. Der Halbjahresüberschuss ging auf 45 Millionen Euro zurück.
Für das Gesamtjahr 2009 erwartet Dyckerhoff aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage insbesondere in Russland, der Ukraine und den USA einen Rückgang des Konzernumsatzes auf bis zu 1,4 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge werde etwas über 20 Prozent und die Umsatzrendite geringfügig über sieben Prozent liegen.