Wegen Preisabsprachen verurteilt
Millionenschweres Bußgeld für Akzo Nobel: Die Europäische Kommission hat den niederländischen Chemiekonzern zu einer Kartellstrafe von 40,6 Millionen Euro verurteilt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, habe das Unternehmen gemeinsam mit anderen Herstellern bei Hitzestabilisatoren Preise abgesprochen. So sei es den Unternehmen – darunter auch die BASF-Tochter Ciba – gelungen, in den Jahren 1987 bis 2000 den Markt unter sich aufzuteilen. Diese Stabilisatoren sind Chemikalien, mit denen zum Beispiel die Kunststoffe in PVC-Bodenbelägen wärmebeständiger gemacht werden.