ZVR Raumausstatter-Handwerk immer zufriedener

Raumausstatter-Handwerk immer zufriedener

Der positive Trend im Raumausstatter-Handwerk setzt sich im Herbst 2010 fort. Das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Zentralverbandes Raum und Ausstattung (ZVR), Berufsorganisation der über 21.000 in der Handwerksrolle eingetragenen Raumausstatterbetriebe, belegt die gute Stimmung in diesem Handwerk.


Insgesamt 93,17 Prozent der an der Umfrage beteiligten Raumausstatterbetriebe beurteilen die gegenwärtige wirtschaftliche Geschäftslage mit gut (40,27 Prozent) oder befriedigend (52,90 Prozent).


Diese Grundhaltung schlägt sich auch auf die Beschäftigtensituation nieder. So gehen 92,83 Prozent der Betriebe von gleichbleibenden oder steigenden Beschäftigungszahlen aus. Lediglich 7,17 Prozent der Betriebe rechnen mit sinkenden Beschäftigungszahlen.

Positive Umsatzentwicklung


Auch die konkrete Umsatzentwicklung im zweiten Halbjahr 2010 stellt sich erfreulich dar. So berichten 86,69 Prozent der Betriebe von gestiegenen bzw. unveränderten Umsätzen im Handwerksbereich (im gleichen Zeitraum des Vorjahres 73,08 Prozent).


Hoffnung bereitet die Entwicklung im Handelsbereich . Wenngleich sein Umsatzanstieg nur mit 19,14 Prozent beziffert ist, scheint der Umsatzrücklauf nunmehr gestoppt. Lediglich 21,48 Prozent der Betriebe gaben gesunkene Umsätze im Handelsbereich an (Vorjahr 39,76 Prozent).


Einziger Wermutstropfen sind laut Verband die gestiegenen Einkaufspreise , was von 57,88 Prozent der beteiligten Betriebe dokumentiert wurde (40,52 Prozent im Vorjahreszeitraum).

Bodenlegen umsatzstärkstes Arbeitsfeld


Die Umsatzverteilung auf die Arbeitsfelder des Raumausstatters hat sich seit der letzten Konjunkturumfrage im Frühjahr 2010 nur marginal verändert. Erwähnenswert ist jedoch, dass das bisher umsatzstärkste Arbeitsfeld Dekoration mit 24,57 Prozent (Frühjahr 2010: 26,67 Prozent) abgelöst wurde durch das Feld Bodenlegen mit 25,17 Prozent (Im Vorjahr: Dekoration 26,67 Prozent, Bodenlegen 23,74 Prozent).


Weiterhin positiv sieht auch die Vorschau auf die nächsten sechs Monate aus. Bei der Frage nach der Geschäftslage rechnen 20,21 Prozent mit einer Besserung, 70,89 Prozent schätzen die Lage gleichbleibend ein.