Deutschland liegt beim Parkettabsatz vorn. Doch auch in den anderen Ländern des FEP-Gebiets wird Parkett zunehmend beliebter.
Deutschland an der Spitze
Die europäische Parkett-Industrie ist auf dem Weg der Erholung: Dies bestätigen die aktuellen Zahlen der Föderation der europäischen Parkett-Industrie (FEP). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Gesamtproduktion 2010 der Mitgliedsunternehmen um 4,11 %, während die allgemeinen Absatzzahlen ein noch stärkeres Wachstum um 6,81 % aufzeigen.
Die Gesamtproduktion im FEP-Gebiet stieg auf ein Volumen von 70,3 Mio m². In absoluten Produktionszahlen nach Ländern konsolidiert Polen seine Spitzenposition mit 17,71 %, Deutschland bleibt auf dem zweiten Platz mit 15,64 % und Schweden ist Dritter mit 13,30 %.
Deutsche setzen auf Parkett
Der Absatz im FEP-Bereich wuchs um 6,81 %, auf 92.945.000 m². Deutschland hält die Spitzenstellung mit 20,84 % (ein Zuwachs des Marktanteils um mehr als 2 % gegenüber 2009), jetzt gefolgt von Frankreich mit 13,01 % und Spanien mit 10,84 %, nur geringfügig vor Italien mit 10,33 %.
In einer Aufschlüsselung der gesamten Parkettproduktion 2010 bleibt Mehrschicht-Parkett auf einem stabilen Niveau von 78 %. Massiv-Parkett, einschließlich Lamellen-Parkett, steigt um einen Prozentpunkt auf 20 %, während Mosaik-Parkett um ein Prozent auf jetzt 2 % gesunken ist.
Verwendung von Holzarten
Die Verwendung von Holzarten in 2010 zeigt einen weiteren Vormarsch der Eiche auf spektakuläre 65,2 %, tropische Holzarten gehen demgegenüber erheblich zurück auf nur 7,5 %. Esche und Buche sind nun wieder im Aufwind mit 6,8 % und 6,3 % respektive.
Wichtige Hinweise aus verschiedenen Quellen, die der FEP derzeit zur Verfügung stehen, deuten darauf hin, dass der Anteil des Parketts am gesamten Markt bei 6 % bleiben wird.