Teppichbodensparte mit Ergebnisplus
Mit einem deutlichen Umsatzplus von 9,3 Prozent hat die Vorwerk Gruppe das Geschäftsjahr 2010 erfolgreich abgeschlossen. Vor allem der Direktvertrieb mit den Divisionen Kobold, Thermomix und JAFRA Cosmetics erwies sich als wesentlicher Erfolgstreiber. Hier notierte das Unternehmen bis zu zweistellige Wachstumsraten.
Die Vorwerk Teppichwerke mit Sitz in Hameln haben den Umsatz bei 69,4 Millionen Euro stabilisiert und konnten sich gleichzeitig im Ergebnis deutlich verbessern.
„Wir blicken auf das beste Jahr der Firmengeschichte zurück“, erklärten die persönlich haftenden Gesellschafter der Vorwerk Gruppe, Walter Muyres und Reiner Strecker, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Wuppertal. „Ein Blick auf die Regionen und Länder, in denen wir tätig sind, zeigt ebenfalls ein positives Bild: In Europa liegt Vorwerk insgesamt acht Prozent über dem Umsatz des Vorjahres, im asiatischen Raum sind wir um drei Prozent gewachsen, auf dem amerikanischen Kontinent um 15,4 Prozent. Zudem sind alle Geschäftsbereiche profitabel.“
Weltweit sind mehr als 620.000 Menschen für Vorwerk tätig und damit mehr als jemals zuvor. Die Eigenkapitalquote liegt bei 61 Prozent und damit 8 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Der außerhalb Deutschlands erwirtschaftete Anteil am Umsatz ist auf 66 Prozent gestiegen, bezogen auf den Direktvertrieb sind es 84 Prozent.