Mapei wurde unlängst in der Kategorie "Staubarme Materialien verwenden" beim 11. Gefahrstoffschutzpreis für das Containersystem "MAPEBox" ausgezeichnet.

An vielen Arbeitsplätzen wird Staub freigesetzt, der die Ursache für einige Berufskrankheiten ist. Weil Staubvermeidung wichtig für den Arbeitsschutz ist, hat das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beim Deutschen Gefahrstoffschutzpreis 2016 Staub zum Thema gemacht. In drei Kategorien wurden Lösungen
zur Vermeidung am Arbeitsplatz ausgezeichnet. In der Kategorie "Staubarme Materialien verwenden" überzeugte die Mapei GmbH mit ihrem Containersystem “MAPEBox“: staubfrei und sicher, rücken- und kräfteschonend, ökonomisch und ökologisch trägt sie nach Unternehmensangaben dazu bei, die Gesundheit der Verarbeiter auf
der Baustelle zu stärken. Außerdem bietet sie wirtschaftliche und qualitative Vorteile bei der Verarbeitung.
Schluss mit Staub
Beim großflächigen Auftragen von Spachtelmasse ist es bislang auf vielen Baustellen gang und gäbe, die schweren Säcke mittels Muskelkraft in höhere Stockwerke
zu befördern und die Spachtelmasse direkt vor Ort anzumischen. Diese Vorgehensweise birgt laut Mapei gleich drei Nachteile: Es entsteht viel Staub, auf Dauer ist das Tragen der Säcke gesundheitsschädlich und die Flächenleistung ist durch die Vor-Ort-Anmischung geringer. Genau hier setze die "MAPEBox" an: Durch die staubfreie Entnahme direkt aus dem Container entfällt das anstrengende Schleppen der Spachtelmassensäcke genauso wie das zeit- und kräfteraubende Anmischen der Sackware auf der Baustelle. Auch die beim Anmischen bislang übliche Staubbelastung entsteht gar nicht erst. Der Arbeitsplatz bleibt sauber und gleichzeitig sorgen leistungsstarke Pumpen in Kombination mit konstantem Materialfluss für eine höhere Flächenleistung am Einsatzort. Das Anmischen und die Förderung erfolgen durch die ergänzende Maschinentechnik der Firma "INOTEC". Das spätere Auftragen der Spachtelmasse kann im Stehen mit der Stiftrakel durchgeführt werden. Ein nachträgliches Entlüften mit einer Stachelwalze verfeinert den Spachtelauftrag und bildet die Grundlage für nachfolgende Schichten gleich welchen Materials. Die Entsorgung der "MAPEBox" erfolgt ähnlich wie Papier oder Pappe und ist an keine Auflagen gebunden.
Von der Berufsgenossenschaft gefördert
Die Berufsgenossenschaft BG-Bau fördert den Einsatz der "MPAPEBox" mit barem Geld. Der Preis war in diesem Jahr mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und geht zu
gleichen Teilen an die Sieger in den drei Kategorien. Er wurde den Preisträgern von Ministerialdirektorin Maria Britta Loskamp, Abteilungsleiterin im Bundesministerium
für Arbeit und Soziales (BMAS), im Rahmen einer Veranstaltung zur Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung des Aktionsprogramms Staub in Berlin überreicht.