Forbo: Umsatzminus von 1,1 Prozent bei Flooring Systems

Flooring Systems, Teil der Schweizer Forbo-Gruppe, konnte laut Unternemensangaben trotz verstärkter Marktaktivitäten und Neuerungen im Produktportfolio die Vorjahresergebnisse - auch auf währungsbereinigter Basis - nicht erreichen. In Lokalwährungen verzeichnete Flooring Systems ein leichtes Umsatzminus von 1,1 Prozent.

Das Geschäftsjahr 2015 stellte Forbo, Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichfördertechnik mit Sitz in der Schweiz laut eigenen Angaben vor große Herausforderungen. Vor allem der starke Schweizer Franken habe sich deutlich in den Ergebnissen niedergeschlagen. Der insgesamt verhaltene Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr setzte sich in der zweiten Jahreshälfte laut Forbo fort. Das führte zu einem leichten Umsatzrückgang von 1,1 Prozent in Lokalwährungen. Im Geschäftsbereich Flooring Systems wurde das breite Produktportfolio mit neuen Designs und Prägungen ergänzt, der Produktionsaufbau einer neuen Produktgruppe - homogene Vinylbeläge - in die Wege geleitet und die Vertriebsstrukturen ausgebaut. Der Geschäftsbereich erzielte einen Umsatz von 791,3 Millionen CHF (Vorjahr: 884,6 Millionen CHF). In Konzernwährung bedeutet dies eine Reduktion von 10,5 Prozent. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 69,5 Prozent. Der Bereich Flooring konnte aber auch Wachstüme verzeichnen. Und zwar vor allem im Ladenbau, bei Hotels, in der Gastronomie, im Freizeitsektor sowie in der produzierenden Industrie. Für den Umsatzrückgang mit verantwortlich sei jedoch laut Forbo die rückläufige Nachfrage in wichtigen Kernmärkten. Zusätzlich seien die Investitionen der öffentlichen Hand weiterhin von Zurückhaltung geprägt.